Geschichte der Neuzeit

Aktuelles

 

Die nächsten Sprechstunden finden wie folgt statt:

Donnerstag, 26. Juli, 13:00 - 14:30 Uhr

Freitag, 24. August, 14:00 - 16:00 Uhr

Dienstag, 18. September 14:00 - 16:00 Uhr

(Bitte tragen Sie sich in die Liste an der Tür ein)

 

Projekt zur Geschichte von Familien mit behinderten Angehörigen in der DDR für BMBF-Förderung ausgewählt

Teilprojekt für Förderung in Höhe von 200.000 Euro für drei Jahre ausgewählt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Verbundprojekt „DisHist“ zur Geschichte von Menschen mit Behinderung in der DDR zur Förderung ausgewählt. Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel  (Prof. Dr. Sebastian Barsch; Prof. Dr. Gabriele Lingelbach) kooperiert mit der Kieler Stiftung Drachensee  (Dr. Jan Wulf-Schnabel) sowie der Universität der Bundeswehr München (Dr. habil. Elsbeth Bösl). Das prospektive Gesamtfördervolumen beträgt 676.897,14 €, das von Prof. Dr. Gabriele Lingelbach geleitete Teilprojekt zur Geschichte von Familien mit behinderten Angehörigen in der DDR wurde für eine Förderung in Höhe von 200.000€ ausgewählt.

Für weitere Informationen zur Vergabe der Verbundprojekte zur DDR-Geschichte:

https://www.bmbf.de/de/wissensluecken-ueber-die-ddr-schliessen-6346.html

https://www.bmbf.de/files/Forschungsverb%C3%BCnde%20DDR.pdf

 

DFG-Förderung für Projekt zur Geschichte von westdeutschen Familien mit behinderten Angehörigen zwischen 1945 und den 1980er Jahren

Förderung in Höhe von € 171.350 Euro für drei Jahre

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung des Projektantrags „, Behinderte‘ Familien? Aufgabenverteilung und Rollenzuweisungen im Alltag westdeutscher Familien mit behinderten Angehörigen zwischen 1945 und den 1980er Jahren“ bewilligt.  Dem Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Gabriele Lingelbach stehen während der dreijährigen Förderperiode Mittel in Höhe von € 171.350 Euro zur Verfügung.

Für weitere Informationen zum Projekt:https://www.histsem.uni-kiel.de/de/abteilungen/Geschichte%20der%20Neuzeit/aktuelle-forschungsprojekte-1/behinderte-familien-aufgabenverteilung-und-rollenzuweisungen-im-alltag-westdeutscher-familien-mit-behinderten-angehoerigen-zwischen-1945-und-den-1980er-jahren

Deutscher Studienpreis an Sebastian Schlund

 

Für seine Dissertation "Behinderung" überwinden? Organisierter Behindertensport in der Bundesrepublik Deutschland (1950-1990) (Frankfurt am Main / New York: Campus, 2017) wurde Dr. Sebastian Schlund mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung (Platz 1) in der Sektion Geistes- und Kulturwissenschaften ausgezeichnet. Der Preis wurde durch den Schirmherrn und ehemaligen Bundestagspräsident Norbert Lammert am 11.12.2017 in Berlin übergeben.

Für Informationen zur Preisverleihung: https://www.koerber-stiftung.de/deutscher-studienpreis/presse/presse-detailseite/verleihung-des-deutschen-studienpreises-2017-1210.html

Für weitere Informationen zur Preisvergabe: https://www.koerber-stiftung.de/fileadmin/user_upload/koerber-stiftung/redaktion/deutscher-studienpreis/pdf/2017/01-DSP-Broschu_ere-2017_Schlund.pdf

Forschungsstipendium des Historischen Kollegs in München

Prof. Dr. Gabriele Lingelbach hat ein Forschungsstipendium des Historischen Kollegs in München für das Kollegjahr 2018/19 erhalten. Prof. Dr. Lingelbach wird das Stipendium des Instituts für Zeitgeschichte beim Historischen Kolleg ab Oktober 2018 wahrnehmen, um ihr Buchprojekt „Deutschland in der Welt – die Welt in Deutschland. Eine Globalgeschichte Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert“ abzuschließen. Der hiesige Lehrstuhl wird für die Dauer des Stipendiums vertreten.

Für weitere Informationen: http://www.uni-kiel.de/pressemeldungen/?pmid=2017-345-lingelbach

 

 

 

Neue Veröffentlichungen:

 

Gabriele Lingelbach / Moritz Glaser (Hgg.): Tourismusgeschichte (GWU 69 (2018), H. 3/4)

Dieses Heft führt in die unterschiedlichen geschichtswissenschaftlichen Forschungsansätze zur Geschichte des Tourismus ein und stellt die globalgeschichtliche Perspektive als Innovation für dieses Forschungsfeld dar. Gerade Fragen nach grenzüberschreitenden Wahrnehmungen, Wechselwirkungen und Rückkopplungseffekten lassen sich anhand des Untersuchungsgegenstandes 'Tourismus' besonders gut in den Blick nehmen. Sie versprechen einerseits ein vertieftes Verständnis für globale, transnationale und translokale Interaktionen. Andererseits bieten sie auch die Möglichkeit, den etablierten Forschungsstand zur Tourismusgeschichte zu hinterfragen.

Link zur Ausgabe

 

 

Gabriele Lingelbach / Alexa Klettner (Hgg.): Blindheit in der Gesellschaft. Historischer Wandel und interdisziplinäre Zugänge

Infolge der wachsenden Zahl blinder und sehbehinderter Menschen ist der Verlust des Gesichtssinns heute von großer
medizinischer und gesellschaftlicher Zwei Studenten und eine Tasse KaffeeBedeutung. Dieser interdisziplinär angelegte Band erweitert die aktuelle Debatte um eine historische Tiefendimension: Gefragt wird unter anderem danach, welche Vorstellungen über Menschen mit Sehbehinderungen in früheren Gesellschaften existierten und wie sich die Lebenslagen der Betroffenen und die Behandlungsmethoden von Blindheitserkrankungen wandelten.

 

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Zwei Studenten und eine Tasse KaffeeJan Stoll: Behinderte Anerkennung? Interessenorganisationen von Menschen mit Behinderung in Westdeutschland seit 1945

Menschen mit Behinderungen waren nie ausschließlich Objekte von Sozialpolitik, Wissenschaft und Gesellschaft. Auch in der Bundesrepublik sind sie als selbstbestimmte Akteure zu begreifen: Sie schlossen sich in Interessenorganisationen zusammen und vertraten eigene Vorstellungen von Eingliederung und Integration. In Organisationen wie den Kriegsopferverbänden der Nachkriegszeit, den Elternvereinigungen der 1960er-Jahre - wie der "Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind" - sowie der Behindertenbewegung der 1970erund 1980er-Jahre prägten sie das gesellschaftliche Bild von "Behinderung" und sozialstaatliche Maßnahmen mit.

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Zwei Studenten und eine Tasse KaffeeSebastian Schlund: "Behinderung" überwinden? Organisierter Behindertensport in der Bundesrepublik Deutschland (1950-1990)

Der Sport behinderter Menschen gerät meist nur während der Paralympics in den Fokus der Öffentlichkeit. Sebastian Schlunds Buch eröffnet - auch abseits dieses Großereignisses - Einblicke in die Geschichte des Behindertensports in Deutschland zwischen der Zeit der Weltkriege und der "Wiedervereinigung". Die Studie zeigt die Entwicklung des Phänomens von einer Therapiemaßnahme für Kriegsversehrte zu einer selbstbestimmten Freizeitaktivität. Dieser Prozess war von Debatten um die Integration behinderter Menschen sowie von Konflikten um die Gleichbehandlung aller Menschen mit Behinderung geprägt.

Für diese Dissertation wurde Sebastian Schlund 2017 mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung in der Sektion Geistes- und Kulturwissenschaften ausgezeichnet.

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