Osteuropäische Geschichte

Osteuropäische Geschichte

Osteuropäische Geschichte kann an der CAU Kiel als Schwerpunkt studiert werden, Sie können aber bei Interesse gern auch nur einzelne Seminare und/oder Vorlesungen besuchen. Besondere Sprachkenntnisse sind dabei nicht erforderlich.

Wie bieten Ihnen vor allem Lehrveranstaltungen aus den Bereichen der russischen, polnischen, tschechischen und slowakischen Geschichte, lehren und forschen aber auch länderübergreifend und in enger Kooperation mit der „allgemeinen“ neuen und frühneuzeitlichen Geschichte. Zeitlich konzentrieren wir uns vor allem (nicht ausschließlich!) auf das 18. bis 20. Jahrhundert. Thematisch befassen wir uns in unserer Forschung mit Exilgeschichte, der Geschichte von Seefahrt und Häfen, Kindheitsgeschichte, disability history, Erinnerungs- und Geschichtskultur, Fotografie und Film. In der Lehre ist unser Portfolio noch breiter und umfasst zusätzlich die Geschichte von Nation und Nationalismus sowie Imperien, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Alltagsgeschichte, Religionsgeschichte und vieles mehr.

Warum also osteuropäische Geschichte studieren? Ganz allgemein deshalb, weil es immer wichtig und nützlich ist, über den Tellerrand des Bekannten hinauszuschauen. Dann natürlich deshalb, weil viele heutige Entwicklungen und Konflikte in den östlich gelegenen Regionen Europas besser zu verstehen sind, wenn man gelernt hat, sich mit deren historischen Hintergründen auseinanderzusetzen. Und nicht zuletzt deshalb, weil Sie es hier mit einer historischen Disziplin zu tun haben, die innovativ und spannend ist und aus deren Perspektive viele Aspekte der so genannten „allgemeinen“ Geschichte neu und anders beleuchtet werden können.

Wenn Sie also Lust haben, diesen Teilbereich der Geschichte an der CAU kennenzulernen, sprechen Sie uns an!

 

Hier noch einige formal wichtige Informationen:

Unser Lehrangebot richtet sich an alle Studierenden mit dem  Fach Geschichte, sowohl im Bachelor- als auch im Master-Bereich. Die Lehrveranstaltungen können spezifisch als „osteuropäische Geschichte“ belegt werden, sind aber zugleich den Modulen zur Neuzeit oder zum Mittelalter zugeordnet.

Osteuropäische Geschichte kann als Fachergänzung studiert werden.

Im Master kann Osteuropäische Geschichte als Schwerpunkt gewählt werden. Dann sind Kenntnisse einer osteuropäischen Sprache nachzuweisen.  

Osteuropäische Geschichte ist ein Promotionsfach.

Russisch, Polnisch, Tschechisch und - ab dem Sommersemester 2018 - auch Ukrainisch können an der CAU erlernt werden: Über ein paralleles Fachstudium am Institut für Slavistik, im Rahmen der Fachergänzung oder auch über Angebote für Hörer aller Fakultäten.

Das Lehrangebot der Osteuropäischen Geschichte findet Eingang in die Masterstudiengänge Interkulturelle Studien: Polen und Deutsche in Europa und Migration und Diversität.

Das Zertifikatsstudium für Osteuropa-Studien (ZOS) bietet Studierenden und Absolventen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Möglichkeit, neben einem grundständigen Studiengang fächerübergreifende Spezialkenntnisse zum östlichen Europa in einem Gesamtprogramm (20 Leistungspunkte) zu erwerben und durch ein studienbegleitendes Zertifikat nachzuweisen.