Regionalgeschichte mit Schwerpunkt Schleswig-Holstein

Neuigkeiten

(09.08.2018) [Veranstaltung]

Am Sonntag, den 9. September 2018 findet deutschlandweit der 25. 'Tag des offenen Denkmals' statt. Schon am Samstag, den 8. September von 13.00-15.00 Uhr wird dieser Tag mit der festlichen Auftaktveranstaltung "Entdecken, was uns verbindet" im Rittersaal des Schlosses Eutin eingeläutet. Unser Direktor Prof. Dr. Oliver Auge wird den Festvortrag zum Thema "Die Welt im Zuhause. Schleswig-Holsteins Fürstenhöfe und ihre globalen Verflechtungen in der frühen Neuzeit" halten. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit, an Führungen durch das Schloss und den Schlossgarten teilzunehmen. Nähere Informationen finden Sie hier. Die Anmeldung läuft über das Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein, die Kontaktdaten finden Sie auf https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/LD/Service/TagOffenesDenkmal/_documents/TagOffenesDenkmal.html.

In ganz Schleswig-Holstein stehen am 9. September Baudenkmäler und archäologische Stätten interessierten Besuchern offen, Bau- und Kunstdenkmalpfleger, Denkmaleigentümer, engagierte Bürger, Restauratoren, Architekten und Archäologen erläutern ihre Arbeit für den Erhalt des kulturellen Erbes. Das vollständige bundesweite Programm finden Sie unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

(26.07.2018) [Buchankündigung]

Sommerlektüre, die Zweite. Heute empfehlen wir Ihnen ein sehr mit unserer Abteilung verbundenes Werk: Kiel und die Revolution von 1918: Das Tagebuch eines Werftingenieurs, verfasst in den Jahren 1917–1919. Edition und Textanalyse (Kieler Werkstücke, Band 51) von Klaus Kuhl

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Zum Inhalt: Das Tagebuch des Kieler Werft-Ingenieurs Andersen erlaubt es, das Verhalten von Angestellten während der Jahre 1917–1919 einzuschätzen. Dazu wird untersucht, welche Ereignisse ihm wichtig waren, welchen Eindruck sie auf ihn machten und wie er die Diskussionen in seinem Umfeld wahrnahm.
Daraus werden die Ursachen für die Änderung seiner Einstellung im Laufe dieser Jahre bestimmt. Die Ergebnisse werden neueren Thesen gegenübergestellt, die für die Akteure der Revolutionszeit stark eingeschränkte Handlungsmöglichkeiten sehen, so dass eine Ausweitung der revolutionären Bestrebungen nicht möglich gewesen wäre. Dies wird insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Weiterentwicklung der Kieler Ansätze für eine durchgreifende Militärreform diskutiert.

Das Werk ist mit Sicherheit eine gute Vorbereitung auf unsere Ringvorlesung im Wintersemester 2018/19 mit dem Titel "Die Große Furcht. Revolution in Kiel, Revolutionsangst in der Geschichte". Viel Spaß beim Lesen und bis spätestens Oktober!

(18.07.2018) [Neuerscheinungen]

Das Sommersemester ist so gut wie vorbei und damit gibt es endlich wieder mehr Zeit zum Lesen (am Strand, im Park oder auf dem Balkon). Falls Sie noch auf der Suche nach gutem Lesestoff sind, haben wir einen landesgeschichtlichen Tipp für Sie: den von Oliver Auge und Martin Göllnitz (Mainz) herausgegebenen Tagungsband "Landesgeschichte an der Schule. Stand und Perspektiven" als zweiten Band der Reihe "Landesgeschichte" im Jan Thorbecke-Verlag.

Der Band "Landesgeschichte an der Schule" dokumentiert die Ergebnisse einer Tagung, die vom 1. bis 2. Dezember 2016 in Kiel stattfand. Der gemeinsame Tenor der 13 Beiträge lautet, die Erkenntnispotentiale der Landes- und Regionalgeschichte sowie die darin enthaltenden fachdidaktischen Kategorien der Exemplarität, des Lebensweltbezuges und der Subjektorientierung nicht zu unterschätzen und zugleich einen differenzierten Blick auf den gegenwärtigen Geschichtsunterricht vorzunehmen. In ihrer komplementären Ausrichtung verdeutlichen die Aufsätze, dass der Dialog zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik auf der einen und den schulischen Lehrkräften auf der anderen Seite zu ertragreichen Ergebnissen führen kann. Der zweite Band der Reihe "Landesgeschichte" nimmt somit eine wichtige Standortbestimmung der modernen Landesgeschichte im Schulunterricht des 21. Jahrhunderts vor. Weitere Informationen zum Werk finden Sie hier.

(10.07.2018) [Exkursion]

Noch bis zum 23. Juli haben Sie die Möglichkeit, sich beim Sekretariat für die Tagesexkursion der Abteilung nach Schwabstedt am 18. August 2018 anzumelden. Nähere Infos dazu finden Sie hier!

(02.07.2018) [Preise]

Wir gratulieren unserem ehemaligen Mitarbeiter Dr. Martin Göllnitz, dessen Dissertation nun zum zweiten Mal ausgezeichnet wurde! Für seine Dissertation "Der Student als Führer? Handlungsmöglichkeiten eines jungakademischen Funktionärskorps am Beispiel der Universität Kiel (1927-1945)" wurde Dr. Martin Göllnitz im Rahmen der Diskussionsveranstaltung "Wozu Gedenkstätten? Erinnern an den nationalsozialistischen Zivilisationsbruch heute", die am 29. Juni 2018 im Landeshaus Kiel stattfand, der Wissenschaftspreis der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten verliehen. Die Übergabe der Urkunde erfolgte in einer feierlichen Zeremonie durch die Bildungsministerin Karin Prien. Alle zwei Jahre – in diesem Jahr zum dritten Mal – werden mit dem in Höhe von 2.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der Stiftung herausragende wissenschaftliche Arbeiten gewürdigt, die sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein und der Erinnerung an diese Zeit und deren darüber hinausgehenden Folgen beschäftigen.

(20.06.2018) [Sekretariat]

Das Sekretariat ist in der vorlesungsfreien Zeit zwischen Montag, dem 30. Juli und Montag, dem 20. August nicht besetzt. Ab dem 21. August sind wir wieder für Sie da!