Regionalgeschichte mit Schwerpunkt Schleswig-Holstein

Klosterbuch für Schleswig-Holstein und Hamburg

(Prof. Dr. Oliver Auge, Dr. Katja Hillebrand, Nadine Albers (B.A.), Arne Suttkus, Johanna Misfeldt (B.A.), gemeinsam mit Prof. Dr. pens. Thomas Riis)

Das Projekt sieht vor, die 48 Klöster, Stifte und Domkapitel in den ehemaligen Herzogtümern Schleswig, Holstein und Lauenburg sowie in den Hansestädten Lübeck und Hamburg gemäß ihrem theologischen und kulturhistorischen Wirken und Bestehen zu erarbeiten. Dabei wird jede Niederlassung durch ihre Archivalien, Baulichkeiten, Sachgüter und archäologischen Funde dokumentiert. Den zeitlichen Rahmen der Untersuchung bildet der Diozösenaufbau im 9. Jahrhundert sowie die Reformation, in deren Verlauf die Einrichtungen aufgelöst bzw. in evangelische Damenstifte umgewandelt wurden.
Das Projekt ist in zwei Teilbereiche gegliedert. Der erste Teilbereich, das Klosterregister, widmet sich der Erfassung aller Daten und Informationen zu den einzelnen Niederlassungen. Der zweite Teilbereich umfasst die Veröffentlichung des Schleswig-Holsteinischen, Hamburgischen Klosterbuches. Mit dieser Publikation wird erstmals für Schleswig-Holstein und Hamburg ein umfassendes interdisziplinäres Handbuch zur monastischen Geschichte vorliegen. Darüber hinaus erschien kürzlich in der Zeitschrift für schleswig-holsteinische Geschichte (141, 2016) ein Artikel von Oliver Auge mit dem Titel "Die Auflösung der Klöster und Niederstifte in Schleswig und Holstein. Erkenntnisse aus dem Klosterbuch für Schleswig-Holstein und Hamburg". 

Das Projekt wird unter anderem gefördert durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Das Klosterprojekt ist hier auch im Internet vertreten.