Regionalgeschichte mit Schwerpunkt Schleswig-Holstein

Nutzung gestaltet Raum

Tagung in Ahrensburg am 28. und 29. März 2014


Tagungsleitung:

Prof. Dr. Oliver Auge
Prof. Dr. Norbert Fischer

Stormarn ist seit vielen Jahrhunderten eine begehrte Region zwischen den Hansestädten Hamburg und Lübeck: Sie wird besiedelt, ihre Ressourcen werden von Landwirtschaft und Gewerbe genutzt. Verkehrswege erschließen und durchschneiden die Landschaft. Die Menschen stellen sich immer wieder auf Veränderungen ein und gestalten ihre Umgebung neu.


Wie sich das Leben in Stormarn, die Wahrnehmung der Region und die Nutzung der Landschaft über die Zeit verändert haben und was für die Zukunft geplant wird, soll auf dieser regionalhistorischen Tagung aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert werden.

Anlässlich des 700-jährigen Jubiläums der Ersterwähnung der heutigen Stadt Ahrensburg wird diese Tagung gemeinsam veranstaltet von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Prof. Dr. Oliver Auge) und der Universität Hamburg (Prof. Dr. Norbert Fischer). Sie findet im Rahmen der Stormarner Kultur- und Geschichtstage zum Thema Spurensuche Dänemark Stormarn statt.

 

Tagungsort

Reithalle im Kulturzentrum Marstall, Ahrensburg


Tagungsprogramm

Freitag, 28. März 2014

Grußwort des Kreises Stormarn und der Stadt Ahrensburg

14.00 - 14.30 Uhr
Nutzung gestaltet Raum: Aspekte der 700jährigen Geschichte Ahrensburgs
Dr. Angela Behrens (Stadtarchiv Ahrensburg)

Sektion I: Landschaft, Nutzung, Raum

14.30 - 15.00 Uhr
Stormarn im Mittelalter: Bevölkerung, Herrschaft und Ressourcennutzung
Günter Bock (Großhansdorf)

15.00 - 15.30 Uhr
Kloster Reinfeld: Die Vogtei Woldenhorn im Rahmen der Klosterwirtschaft
Dr. Martin Schröter (Hamburg)

15.30 - 16.00 Uhr
Heinrich Rantzaus Neue Beschreibung der Kimbrischen Halbinsel von 1597 und ihre Aussagen zu Kultur, Mentalität und Raumverständnis der Region Stormarn
Prof. Dr. Oliver Auge (Kiel)

Anschließend
Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellung "700 Jahre Ahrensburg" in der Galerie des Kulturzentrums Marstalls


Sonnabend, 29. März 2014

Sektion II: Grenzen und Entgrenzung

09.00 - 09.30 Uhr
Übergriffe der Hansestädte auf Ressourcen des Umlandes im Mittelalter
Dr. Stefanie Rüther (Göttingen)

09.30 - 10.00 Uhr
Aufklärung auf dem Lande. Zwischenbericht von einer Spurensuche zwischen Hamburg und Lübeck
Prof. Dr. Franklin Kopitzsch (Hamburg)

10.00 - 10.30 Uhr
Holstein: Das deutsche Ende Dänemarks?
Prof. Dr. Steen Bo Frandsen (Odense)

10.30 - 11.00 Uhr
Diskussion

11.00 - 11.30 Uhr
Kaffeepause

Sektion III: Grenzen und Entgrenzung

11.30 - 12.00 Uhr
Burgen und ihre Bedeutung für den Handels und Personenverkehr Stormarns in Mittelalter und früher Neuzeit: Das Beispiel Trittau
Frederic Zangel M.A.(Kiel)

12.00 - 12.30 Uhr
Ackerbau, Viehzucht und Mühlengewerbe als raumprägende Faktoren im Stormarn der Frühen Neuzeit
Dr. Klaus Schlottau (Hamburg)

12.30 - 13.00 Uhr
Von der Autobahn links liegen gelassen. Das Zonenrandgebiet Stormarn und der Bau der A24 während der deutsch-deutschen Teilung
Dr. Silvia Necker (Kiel)

13.00 - 13.30 Uhr
Diskussion

13.30 - 14.30 Uhr
Mittagspause

Sektion IV: Infrastruktur und Raumplanung

14.30 - 15.00 Uhr
"Großstadtimperialismus?" - Eingemeindungskämpfe zwischen der preußischen Provinz Schleswig-Holstein und Hamburg vom Ersten Weltkrieg bis zum Groß-Hamburg-Gesetz
Prof. Dr. Dirk Schubert (Hamburg)

15.00 - 15.30 Uhr
Vom Achsenkonzept zur Metropolregion Hamburg: Raumplanung seit dem Groß-Hamburg-Gesetz und ihre Folgen für Stormarn
Prof. Dr. Norbert Fischer (Hamburg)

15.30 - 16.00 Uhr
Hamburg - Stormarn - Kopenhagen: Die Metropolregion Öresund in grenzüberschreitender Kooperation
Andreas Obersteg, Dipl. Geogr. (Hamburg)

16.00 - 16.30 Uhr
Diskussion

16.30 - 17.00 Uhr
Abschlussdiskussion

17.30 Uhr
Ende der Tagung