Abgeschlossene Projekte

Geschichtslehrer*In werden: Berufswahlmotivation über Portfolio-/Reflexion erfahren (Prof. Dr. Sebastian Barsch/ Nina Glutsch (Köln))


In der universitären LehrerInnenbildung ist die Reflexion über Praxisphasen und den eigenen berufsbiografischen Prozess inzwischen Standard (vgl. Weyland et al., 2015). Inwieweit sich Lehramtsstudierende zu Beginn ihres Studiums allerdings reflektiert mit ihrer eigenen Person und Rolle als zukünftige Lehrkraft auseinandersetzen können, ist noch unklar (Leonhard et al., 2011). Auch über ihre Motive, ihre gewählten Fächer unterrichten zu wollen, ist wenig bekannt. Das Projekt geht der Frage nach, welche Berufswahlmotivationen Lehramtsstudierende des Fachs Geschichte über das Reflexionsinstrument „Portfolio“ äußern. Die Auswertung erfolgt durch die Qualitative Inhaltsanalyse.

Urteilsfähigkeit und historisches Lernen: eine qualitative Studie zum kritischen Umgang mit Quellen bei Schüler*innen der Sek. I (Prof. Dr. Sebastian Barsch/ Dr. Sönke Zankel)


Mit der Studie soll erfasst werden über welche Strategien Schüler*innen der Mittelstufe an Gymnasien und Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein verfügen, um zu einem Urteil über historischen Quellen zu kommen. Dazu wurde vier Schulklassen eine historische Werbung vorgelegt, über die diese eine ca. einseitige Erzählung verfassen. Der Grad der in diesen Texten geäußerten Quellenkritik wird mit der Methode der Grounded Theory erfasst.