Aktuelles

Wiederholungsklausur der Einführungsvorlesung zum 19. Jahrhundert von Prof. Lingelbach (Wintersemester 2019/20)

 

Die Wiederholungsklausur zur Vorlesung von Prof. Lingelbach wird voraussichtlich am Montag, den 14.9.2020 von 12:15 bis 13:45 stattfinden und zwar NICHT als Präsenzklausur, sondern Online.

Der Anmeldungszeitraum für die Klausur ist der 10. bis 23. August. Alle, auch diejenigen, die sich bereits für die Wiederholungsklausur angemeldet haben, müssen sich in diesem Zeitraum nochmals anmelden.

Die Klausur wird wahrscheinlich über OLAT erfolgen, Details über die Art der Klausur und den Zugang zur Online-Klausur erfahren Sie an dieser Stelle in den kommenden Wochen.

Diejenigen, die nicht über die technischen Voraussetzungen für die Durchführung einer Onlineklausur verfügen (PC, Internetzugang), melden sich bitte mit der Betreffzeile 'Online-Klausur Vorlesung Lingelbach' per Mail im Sekretariat der Professur (neuzeit-sekretariat@histosem.uni-kiel.de). Geben Sie in der Mail Ihre Kontaktdaten an. Für die Betreffenden versuchen wir, Lösungen zu finden.

 

Vorbereitung der Bachelor- und Masterarbeit:

 

Studierende, die überlegen, ihre Bachelorarbeit bei Frau Lingelbach zu schreiben, werden gebeten, bereits möglichst früh, etwa ein halbes Jahr vor dem Einreichungstermin, in Frau Lingelbachs Sprechstunde zu kommen.


Studierende, die ihre Masterarbeit von Frau Lingelbach betreuen lassen wollen, nehmen bitte noch frühzeitiger einen Sprechstundentermin in Anspruch.

 

Sprechstunden in der Vorlesungszeit:

 

Prof. Dr. Gabriele Lingelbach:

Sprechstundentermine bitte individuell per Email bei Frau Lingelbach anmelden.

Carolin Liebisch-Gümüş:

Wegen der Corona-Krise finden Sprechzeiten vorläufig nur per Telefon oder Skype statt. Eine vorherige Terminabsprache per E-Mail ist erforderlich.

Dr. Britta-Marie Schenk:

Sprechstunde im Sommersemester 2020 per E-Mail vereinbaren, auch per Skype möglich.

Dr. Michael Seelig:

Als Videochat nach Vereinbarung per E-Mail.

 

Projekt zur Geschichte von Familien mit behinderten Angehörigen in der DDR für BMBF-Förderung ausgewählt

 

Teilprojekt für Förderung in Höhe von 200.000 Euro für drei Jahre ausgewählt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Verbundprojekt „DisHist“ zur Geschichte von Menschen mit Behinderung in der DDR zur Förderung ausgewählt. Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel  (Prof. Dr. Sebastian Barsch; Prof. Dr. Gabriele Lingelbach) kooperiert mit der Kieler Stiftung Drachensee  (Dr. Jan Wulf-Schnabel) sowie der Universität der Bundeswehr München (Dr. habil. Elsbeth Bösl). Das prospektive Gesamtfördervolumen beträgt 676.897,14 €, das von Prof. Dr. Gabriele Lingelbach geleitete Teilprojekt zur Geschichte von Familien mit behinderten Angehörigen in der DDR wurde für eine Förderung in Höhe von 200.000€ ausgewählt.

Für weitere Informationen zur Vergabe der Verbundprojekte zur DDR-Geschichte:

https://www.bmbf.de/de/wissensluecken-ueber-die-ddr-schliessen-6346.html

https://www.bmbf.de/files/Forschungsverb%C3%BCnde%20DDR.pdf

 

DFG-Förderung für Projekt zur Geschichte von westdeutschen Familien mit behinderten Angehörigen zwischen 1945 und den 1980er Jahren

Förderung in Höhe von € 171.350 Euro für drei Jahre

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung des Projektantrags „, Behinderte‘ Familien? Aufgabenverteilung und Rollenzuweisungen im Alltag westdeutscher Familien mit behinderten Angehörigen zwischen 1945 und den 1980er Jahren“ bewilligt.  Dem Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Gabriele Lingelbach stehen während der dreijährigen Förderperiode Mittel in Höhe von € 171.350 Euro zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Projekt

 

 

Neue Veröffentlichungen:

 

 

Gabriele Lingelbach (Hg.): Disability History (= Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 70, Heft 1/2, 2019) (Themenheft)

Obwohl die neue Sozial- und Kulturgeschichte seit ihren Anfängen minderprivilegierten Gruppen der Gesellschaft große Aufmerksamkeit gewidmet hat, erstreckt sich dieses Interesse bis in die Gegenwart meist nicht auf Behinderungen physischer oder psychischer Natur. Erst mit großer Verspätung wurde diese Ungleichheitskategorie zum Gegenstand systematischer historischer Studien, was angesichts der beträchtlichen Verbreitung von Behinderungen geradezu erstaunlich wirken muss. Vor diesem Hintergrund eröffnen die neuen Ansätze der Disability-Forschung ein viel versprechendes Forschungsfeld, das in historischer Perspektive nicht zuletzt auch deswegen weiterführend erscheint, weil darüber die massenhaften Folgen von dauerhaften oder temporären Behinderungen im Gefolge von Kriegen, Seuchen und Krankheiten, Mangelernährung sowie anderen Krisen neu vermessen werden können.

Link zur Ausgabe

 

Gabriele Lingelbach / Moritz Glaser (Hgg.): Tourismusgeschichte (= Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 69, Heft 3/4, 2018) (Themenheft)

Dieses Heft führt in die unterschiedlichen geschichtswissenschaftlichen Forschungsansätze zur Geschichte des Tourismus ein und stellt die globalgeschichtliche Perspektive als Innovation für dieses Forschungsfeld dar. Gerade Fragen nach grenzüberschreitenden Wahrnehmungen, Wechselwirkungen und Rückkopplungseffekten lassen sich anhand des Untersuchungsgegenstandes 'Tourismus' besonders gut in den Blick nehmen. Sie versprechen einerseits ein vertieftes Verständnis für globale, transnationale und translokale Interaktionen. Andererseits bieten sie auch die Möglichkeit, den etablierten Forschungsstand zur Tourismusgeschichte zu hinterfragen.

Link zur Ausgabe

 

Zwei Studenten und eine Tasse KaffeeGabriele Lingelbach / Alexa Klettner (Hgg.): Blindheit in der Gesellschaft. Historischer Wandel und interdisziplinäre Zugänge

Infolge der wachsenden Zahl blinder und sehbehinderter Menschen ist der Verlust des Gesichtssinns heute von großer medizinischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Dieser interdisziplinär angelegte Band erweitert die aktuelle Debatte um eine historische Tiefendimension: Gefragt wird unter anderem danach, welche Vorstellungen über Menschen mit Sehbehinderungen in früheren Gesellschaften existierten und wie sich die Lebenslagen der Betroffenen und die Behandlungsmethoden von Blindheitserkrankungen wandelten.

Link zum Buch

 

 

 

Zwei Studenten und eine Tasse KaffeeJan Stoll: Behinderte Anerkennung? Interessenorganisationen von Menschen mit Behinderung in Westdeutschland seit 1945

Menschen mit Behinderungen waren nie ausschließlich Objekte von Sozialpolitik, Wissenschaft und Gesellschaft. Auch in der Bundesrepublik sind sie als selbstbestimmte Akteure zu begreifen: Sie schlossen sich in Interessenorganisationen zusammen und vertraten eigene Vorstellungen von Eingliederung und Integration. In Organisationen wie den Kriegsopferverbänden der Nachkriegszeit, den Elternvereinigungen der 1960er-Jahre - wie der "Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind" - sowie der Behindertenbewegung der 1970erund 1980er-Jahre prägten sie das gesellschaftliche Bild von "Behinderung" und sozialstaatliche Maßnahmen mit.

Link zum Buch

 

 

Zwei Studenten und eine Tasse KaffeeSebastian Schlund: "Behinderung" überwinden? Organisierter Behindertensport in der Bundesrepublik Deutschland (1950-1990)

Der Sport behinderter Menschen gerät meist nur während der Paralympics in den Fokus der Öffentlichkeit. Sebastian Schlunds Buch eröffnet - auch abseits dieses Großereignisses - Einblicke in die Geschichte des Behindertensports in Deutschland zwischen der Zeit der Weltkriege und der "Wiedervereinigung". Die Studie zeigt die Entwicklung des Phänomens von einer Therapiemaßnahme für Kriegsversehrte zu einer selbstbestimmten Freizeitaktivität. Dieser Prozess war von Debatten um die Integration behinderter Menschen sowie von Konflikten um die Gleichbehandlung aller Menschen mit Behinderung geprägt.

Für diese Dissertation wurde Sebastian Schlund 2017 mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung in der Sektion Geistes- und Kulturwissenschaften ausgezeichnet.

Link zum Buch