Dr. Michael Seelig

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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Sprechstunde: als Videochat nach Vereinbarung per E-Mail

Lebenslauf

Seit 2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für die Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

2014-2016: Freiberufliche Tätigkeit und Arbeit an einem Habilitationsprojekt

2013: Promotion an der Philipps-Universität Marburg mit einer Arbeit zum ehemaligen ostelbischen Adel in der Bundesrepublik Deutschland

2012-2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Eckart Conze, Fachgebiet Neueste Geschichte, Univ. Marburg

2011-2015 Mentor zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses (Programm „ProMotivation“) an der Univ. Marburg

2011-2012: Wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Conze, Univ. Marburg

2008-2011 Promotionsstipendiat an der Univ. Marburg

2008: Wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Cornelia Rauh-Kühne, Deutsche und Europäische Zeitgeschichte, Leibniz-Universität Hannover

2007-2013: Doktorand am Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaft der Philipps-Universität Marburg

2000-2007: Magisterstudium an der Universität Duisburg-Essen (Hauptfach: Neuere Geschichte; Nebenfächer: Mittelalterliche Geschichte und Philosophie)

Forschungsschwerpunkte

Speziell

  • Parapsychologie, Okkultismus, Spiritismus und Esoterik im 19. und 20. Jahrhundert
  • Kultur- bzw. Zivilisationskritik
  • Die „Konservative Revolution“ in der Weimarer Republik
  • Adelsgeschichte (Schwerpunkt 19. und 20. Jahrhundert)

Allgemein

  • Kulturgeschichte
  • Wissensgeschichte
  • Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft (v.a. Integration philosophischer, sozial- und kulturwissenschaftlicher Ansätze in das historiographische Denken und Arbeiten)

Dissertation

Alltagsadel. Der ehemalige ostelbische Adel in der Bundesrepublik Deutschland 1945/49-1975 (Adelswelten 3), Köln/Weimar/Wien: Böhlau 2015.

Zum Abstract

Habilitationsprojekt

Parapsychologie in Deutschland und Großbritannien 1870/80-1930: Kulturkritische Entwürfe einer „alternativen Moderne“?

Um 1900 war europaweit eine Beschäftigung mit dem „Okkulten“, also vermeintlich verborgenen „übersinnlichen“ Kräften des menschlichen Seelenlebens, en vogue. Aus dieser Beschäftigung ging ein umstrittener Wissenschaftszweig hervor, der später den Namen Parapsychologie tragen sollte. In Deutschland wurden solche Forschungen oft „Wissenschaftlicher Okkultismus“ genannt, in Großbritannien Psychical Research. Der parapsychologischen Beschäftigung mit dem „Okkulten“ bzw. „Übersinnlichen“ lag ein kulturkritischer Impetus zugrunde, der sich gegen den vermeintlich materialistischen und einseitig positivistisch-szientistischen Zeitgeist der Epoche wandte. Das Habilitationsprojekt untersucht, welche Ausprägungen kulturkritische Gedanken in der deutschen und britischen Parapsychologie zwischen 1870/80 und 1930, dem ,Goldenen Zeitalter‘ von „Wissenschaftlichem Okkultismus“ und Psychical Research, annahmen. Es fragt nach alternativen Menschen- und Weltbildern, die aus der parapsychologischen Kulturkritik hervorgingen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, ob die Parapsychologie als Ausdruck einer „alternativen Moderne“ bezeichnet werden kann, wie es bisweilen in der Forschung zu Spiritismus und Okkultismus geschieht. Was war jedoch das Andere dieser ,Moderne‘ – falls eine solche Charakterisierung angemessen sein sollte –, das gängige und bisweilen antiquierte Vorstellungen von ,Moderne‘ und ,Modernität‘ überschreitet? So ist es das Ziel, eine Wissensgeschichte der parapsychologischen Kulturkritik zu schreiben sowie über das Deutungsmuster der „anderen“ bzw. „alternativen Moderne“ nachzudenken.

Publikationen

Monographien

  • Alltagsadel. Der ehemalige ostelbische Adel in der Bundesrepublik Deutschland 1945/49-1975 (Adelswelten 3), Köln/Weimar/Wien 2015.

Aufsätze

  • „Telepathie“ als Synthese von Gegensätzen. Erzeugung, Legitimierung und Deutung eines „paranormalen Phänomens“ in der Weimarer Republik, in: Mathis Lessau/Philipp Redl/Hans-Christain Riechers (Hg.): Heterodoxe Wissenschaft in der Moderne (erscheint 2020).
  • Vornehmheit als Adelsideal. ,Offene‘ Adelssemantiken der älteren Adelsgeneration in der Weimarer Republik, in: Eckart Conze u.a. (Hg.): Aristokratismus. Historische und literarische Semantik von ,Adel‘ zwischen Kulturkritik der Jahrhundertwende und Nationalsozialismus (1890-1945), Münster/New York 2020, 105-119.
  • The Longing for Leadership: Collective Memory of Nobles, the Perception of their Present Days, and the Need for ‘Noble-Minded Personalities’ in the Weimar Republic, in: Virtus. Journal of Nobility Studies 23 (2016), S. 57-84. Zum Text
  • Die „Konservative Revolution“ als historische Geisteshaltung und wissenschaftlicher Analysebegriff: Vom Nutzen eines umstrittenen Quellenbegriffs für die Forschung zur radikalen Rechten in der Weimarer Republik, in: Archiv für Kulturgeschichte 98 (2016), 381-418.
  • Communities of Memory and Attitude: The Self-Perception of the East Elbian Nobility in West Germany, 1945/49-c. 1975 in: Yme Kuiper/Jaap Dronkers/Nikolaj Bijleveld (Hg.): Nobilities in Europe in the Twentieth Century: Reconversion Strategies, Memory Culture and Elite Formation (Groningen Studies in Cultural Change 50), Louvain/Paris 2015, 169-186.
  • Die „soziale Aristokratie“ in der Krise der Moderne. Adelsvorstellungen und Weltbild des Deutschen Adelsblatts um 1900, in: Eckart Conze u.a. (Hg.): Aristokratismus und Moderne. Adel als politisches und kulturelles Konzept, 1890-1945 (Adelswelten 1), Köln/Weimar/Wien 2013, 148-170.
  • Der Kampf gegen die Moderne. Krisenwahrnehmung und -bewältigung im Deutschen Adelsblatt um 1900, in: Michel Grunewald/Uwe Puschner (Hg.): Krisenwahrnehmungen in Deutschland um 1900. Zeitschriften als Foren der Umbruchszeit im wilhelminischen Reiche (Convergences 55), Bern u.a. 2010, 451-476.
  • Der ostelbische Adel in der Bundesrepublik Deutschland 1945/49-circa 1974. Vorstellung eines Dissertationsprojekts, in: discussions 2 (2009). Zum Text
  • Ist Adel verschwunden?, in: Siegfried Grillmeyer/Peter Wirtz (Hg.): Ortstermine. Politisches Lernen an historischen Orten, Bd. 2 (Veröffentlichungen der Akademie CPH 10), Schwalbach/Ts. 2008, 181-194 (zusammen mit Daniel Menning, Mechthild Notthoff und Stefanie Paufler).

Essays und Manuskripte

  • Der vertriebene ostelbische Adel in der Bundesrepublik Deutschland: Vergleichsmodell für den westdeutschen Hochadel? Zum Text
  • Adligbleiben nach dem „Zusammenbruch von 1945“. Die Auswirkungen von Flucht, Vertreibung und Enteignung auf den ostelbischen Adel in der frühen Bundesrepublik Deutschland. Zum Text
  • Gedanken zu Adelssemantiken zwischen 1933 und 1945. Skizze für das DFG-Projekt „Aristokratismus. Historische und literarische Semantiken von ,Adel’ zwischen Kulturkritik und Nationalsozialismus (1890-1945)“. Zum Text
  • Kontinuitäten und Wandel im Selbstverständnis und in der Praxis des ostelbischen Adels nach 1945 im Vergleich zum 19. und frühen 20. Jahrhundert. Zum Text

Tagungsberichte

  • Okkultismus im Gehäuse. Institutionalisierung der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Paranormalen im 20. Jahrhundert im internationalen Vergleich, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 15.-17.10.2014, in: H-Soz-Kult, 13.12.2014. Zum Text
  • Adel in Hessen (15. bis 20. Jahrhundert) – Teil II: Lebensführung und Selbstverständnis des Adels im gesellschaftlichen Wandel, Stift Kaufungen, 20.-22.11.2008, in: H-Soz-Kult, 10.03.2009. Zum Text
  • Adel in Hessen (15. bis 20. Jahrhundert) – Teil I: Adel, Herrschaft und politischer Wandel, Staatsarchiv Marburg, 28.02-01.03.2008, in: H-Soz-Kult, 30.06.2008. Zum Text
  • Adel im Wandel – eine Tagung der Gesellschaft Oberschwaben in Sigmaringen, in: Im Oberland 17 (2006), Heft 1, 59 f.

Rezensionen

  • Reinhard Mehring: Martin Heidegger und die „Konservative Revolution“/Peter Strasser: Spenglers Visionen, in: Jahrbuch Extremismus & Demokratie 31 (2019), 420 f.
  • Johanna M. Singer: Arme adlige Frauen im Deutschen Kaiserreich, Tübingen 2016, in: HZ 306 (2018), 244-246.
  • Peter Staudenmaier: Between Occultism and Nazism. Anthroposophy and the Politics of Race in the Fascist Era, Leiden/Boston 2014, in: H-Soz-Kult, 13.01.2016. Zum Text
  • Markus Raasch (Hg.): Adeligkeit, Katholizismus, Mythos. Neue Perspektiven auf die Adelsgeschichte der Moderne, München 2014, in: VSWG 102 (2015), 383.
  • Maren Sziede/Helmut Zander (Hg.): Von der Dämonologie zum Unbewussten. Die Transformation der Anthropologie um 1800 (Okkulte Moderne 1), Berlin/München/Boston 2015, in: H-Soz-Kult, 07.08.2015. Zum Text
  • Adel als Idee: Zum Wesen des deutschen Adels in der Moderne, in: Virtus. Journal of Nobility Studies 21 (2014), 245-250 (Rezension von Daniel Menning: Standesgemäße Ordnung in der Moderne. Adlige Familienstrategien und Gesellschaftsentwürfe in Deutschland 1840-1945, München 2014). Zum Text
  • Gabriele B. Clemens/Malte König/Marco Meriggi (Hg.): Hochkultur als Herrschaftselement. Italienischer und deutscher Adel im langen 19. Jahrhundert, Berlin/Boston 2011, in: QFIAB 93 (2013), 523-525.
  • Charakteristika und Wandlungsprozesse des Europäischen Adels zwischen 1500 und 1800 sowie grundlegende Parallelen zwischen der Forschung zum frühneuzeitlichen und modernen Adel, in: Virtus. Journal of Nobility Studies 17 (2010), 148-153 (weiter ausgreifende Rezension von Roland G. Asch: Europäischer Adel in der Frühen Neuzeit. Eine Einführung, Köln/Weimar/Wien 2008). Zum Text
  • Alexandra Gerstner: Neuer Adel. Aristokratische Elitekonzeptionen zwischen Jahrhundertwende und Nationalsozialismus, Darmstadt 2008, in: H-Soz-Kult, 01.10.2008. Zum Text
  • Frank Möller (Hg.): Charismatische Führer der deutschen Nation, München 2004, in: H-Soz-Kult, 15.06.2005. Zum Text
  • Nils Freytag/Wolfgang Piereth: Kursbuch Geschichte. Tipps und Regeln für wissenschaftliches Arbeiten, Paderborn 2004, in: H-Soz-Kult, 19.01.2005. Zum Text

Vorträge

  • „Telepathie“ als epistemisches Objekt. Erzeugung, Legitimierung und Deutung eines „paranormalen Phänomens“ in der Weimarer Republik, Heterodoxien zwischen Ablehnung und Anerkennung in der Moderne, FRIAS, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 04.-06.09.2019 – in erweiterter Form auch gehalten am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene Freiburg, 18.02.2020.
  • Synthese von Gegensätzen: „Telepathie” in der deutschen Parapsychologie während der Weimarer Republik, Nordlichter-Treffen, geschichtswissenschaftliches Doktoranden- und Habilitandenkolloquium norddeutscher Universitäten, CAU Kiel, 20./21.04.2018.
  • Commentary (discussant), Session “The European Country House (1880-2000): New and Old Forms of Socio-cultural Distinction and Consumption”, European Social Science History Conference 2018, Belfast, 05.04.2018.
  • Synthesizing Dichotomies: ‘Telepathy’ in German Parapsychology during the Weimar Republic, 1918-33, Mind Reading as Cultural Practice, Humboldt-Universität Berlin, 22.-23.03.2018.
  • Die „Konservative Revolution“ in der Weimarer Republik, Vortrag im politikwissenschaftlichen Masterseminar „Zur Morphologie rechten Denkens“ (Tobias Adler-Bartels), CAU Kiel, 20.11.2017.
  • Eine „andere Moderne“? Parapsychologie in Deutschland und Großbritannien, Kolloquium von Prof. Dr. Birgit Aschmann, Humboldt-Universität Berlin, 19.06.2017.
  • Parapsychologie in Deutschland und Großbritannien 1870/80-1930: Kulturkritische Konzepte einer alternativen Moderne bzw. Was ist das Andere dieser Moderne?, Arbeitstreffen Nichthegemoniale Innovation, Kulturwissenschaftliches Institut, Humboldt-Universität Berlin, 08.04.2017.
  • Der vertriebene ostelbische Adel in der Bundesrepublik Deutschland: Vergleichsmodell für den westdeutschen Hochadel?, Kolloquium von Prof. Dr. Cornelia Rauh, Leibniz-Universität Hannover, 10.01.2017.
  • Parapsychologie in Deutschland und Großbritannien 1870/80-1930: Kulturkritische Konzepte einer alternativen Moderne?, Kolloquium von Prof. Dr. Gabriele Lingelbach, CAU Kiel, 20.12.2016.
  • ,Alltagsadel‘. Der ehemalige ostelbische Adel in der Bundesrepublik Deutschland, Kolloquium von Prof. Dr. Gabriele Lingelbach, CAU Kiel, 15.11.2016.
  • Impulsreferat, Workshop „Adelswelten“. Aktuelle Tendenzen der Adelsgeschichte, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 27./28.11.2015.
  • Der ehemalige ostelbische Adel als ,Alltagsadel‘: Das Beispiel der Familie v. Zitzewitz, Familientag der Familie v. Zitzewitz, Schloss Höhnscheid bei Ippinghausen, 24.10.2015.
  • „Vornehmheit“ und „würdevolles Wesen“: Vorstellung von Geistes- und Gesinnungsadel der älteren Adelsgeneration in der Weimarer Republik, Aristokratismus. Historische und literarische Semantik von „Adel“ zwischen Kulturkritik der Jahrhundertwende und Nationalsozialismus (1890-1945), Philipps-Universität Marburg, 24.-26.09.2015.
  • Okkultismus, Spiritismus und Esoterik um 1900: Kulturkritische Entwürfe einer alternativen Moderne – erster Abriss eines Habil.-Projekts, Gemeinsames Doktorandenkolloquium der Seminare für Zeitgeschichte der Universitäten Frankfurt, Gießen und Marburg, Marburg/Frankfurt a.M., 05./06.12.2014.
  • Adligbleiben nach dem „Zusammenbruch von 1945“. Die Auswirkungen von Flucht, Vertreibung und Enteignung auf den ostelbischen Adel in der frühen Bundesrepublik Deutschland, Soziale Abstiegsprozesse im europäischen Adel (SFB „Bedrohte Ordnungen“), Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 17.-19.09.2014.
  • Remembering a Noble World Now Lost: Collective Memory and the Perception of their Present Days in the Autobiographies of Nobles in the Weimar Republic, European Social Science History Conference 2014, Wien, 23.-26.04.2014.
  • Adligsein nach Flucht und Vertreibung. Die soziale und kulturelle Entwicklung des ostelbischen Adels in der Bundesrepublik Deutschland 1945/49 bis ca. 1975, Drittes Gemeinsames Doktorandenkolloquium der Universitäten Marburg und Gießen (Fachgebiete Neuere Geschichte und Zeitgeschichte), Marburg/Gießen, 22./23.06.2012.
  • Zum Selbstverständnis und Weltbild des vertriebenen ostelbischen Adels, Siebtes Netzwerktreffen Wissenssoziologische Diskursanalyse, Werkstatt (Materialarbeit), Universität Hildesheim, 01./02.03.2012.
  • ,Alltagsadel’. Der ostelbische Adel in der Bundesrepublik Deutschland 1945/49-ca. 1975, Abschlussbericht über die Promotion im Rahmen des Stipendiums der Philipps-Universität Marburg, 25.10.2011.
  • Nach Flucht und Vertreibung. Die soziale und kulturelle Entwicklung des ehemaligen ostelbischen Adels in der Bundesrepublik Deutschland 1945/49-ca. 1975, Schlesischer Adel im 20. Jahrhundert. Krisenerfahrung, Elitentransformation und Selbstverständnis im „Zeitalter der Extreme“, Universität Passau, 18./19.12.2009.
  • Kontinuität und Wandel im Selbstverständnis und in der Praxis des ostelbischen Adels nach 1945 im Vergleich zum 19. und frühen 20. Jahrhundert, Oberseminar von Prof. Dr. Ewald Frie, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 09.12.2009.
  • Krisenwahrnehmung und Adelsvorstellungen im Deutschen Adelsblatt um 1900, Aristokratismus und Moderne (1890-1945). Interdisziplinäre Tagung, Philipps-Universität Marburg, 23.-26.09.2009.
  • Die soziokulturelle Identität des ostelbischen Adels in der Bundesrepublik Deutschland: Eine Diskursanalyse, Zweites Netzwerktreffen Wissenssoziologische Diskursanalyse, Ludwig-Maximilians-Universität München, 02./03.07.2009.
  • A ‘Community of Opinions and Convictions’: Remembrance Techniques and Self-Perception of the East Elbian Nobility in West Germany, 1945/49-1974, Nobility in Europe during the 20th Century: Memories, Loyalties and Advantages in Context, internationaler Workshop, European University Institute, Florenz, 15./16.06.2009.
  • Adel als „Gesinnungsgemeinschaft”. Erinnerungstechniken und Selbstverständnis des ostelbischen Adels in der Bundesrepublik Deutschland 1945/49-1974, Zeitgeschichte als Aufgabe: Neuere Betrachtungen zur Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Doktorandenkolloquium der Universitäten Augsburg, Bonn, Mainz und Marburg, Gustav-Stresemann-Institut, Bonn, 21.-23.05.2009.
  • Der ostelbische Adel in der Bundesrepublik Deutschland am Beispiel der Familie v. Zitzewitz, Familientag der Familie v. Zitzewitz, Schloss Höhnscheid bei Ippinghausen, 25.10.2008.
  • Der ostelbische Adel in der Bundesrepublik Deutschland 1945/49-1974, Adel im Wandel (16.-20. Jahrhundert)/La noblesse en mutation (XVIe-XXe siècle). Fünfter deutsch-französischer Sommerkurs für Nachwuchswissenschaftler, Deutsches Historisches Institut Paris, 23.-25.06.2008.
  • Aspekte von Adeligkeit nach 1945: Selbstverständnis und Deutungskultur des vertriebenen ostelbischen Adels in der Ära Adenauer, Adel und Moderne in Mittel- und Osteuropa. Perspektiven historischer Adelsforschung, Sommerakademie des Herder-Instituts, Marburg, 10.-19.09.2006.

Presse/Öffentlichkeit

  • Gerrick Baron v. Hoyningen-Huene: Informativer Einblick in Denkweisen. Über das Selbstverständnis des ostelbischen Adels, in: Deutsches Adelsblatt 54, Heft 4 (2016).
  • Adel als Lebensstil. Universitätsstipendiat Michael Seelig erforscht den ostelbischen Adel in der Bundesrepublik, in: Marburger UniJournal 34 (2009), 41.

Lehre

SS 2020    

„Volksgemeinschaft“ im Nationalsozialismus (Proseminar – immer inkl. Propädeutik, 3 SWS)
Adel im ,langen 19. Jahrhundert‘ (Aufbauseminar, 2 SWS)
Museumsrezensionen (Projektseminar, 2 SWS)

WS 2019/20    

Faschismus in Europa 1918-1945 (Proseminar, 3 SWS)
Konsumgesellschaft 1880-2000 (Proseminar, 3 SWS)
Konservatismus 1789-1914 (Übung, 2 SWS)

SS 2019    

Der „Neue Mensch“: Revolutionäre Gesellschaftsentwürfe von rechts und links 1900-1970 (Proseminar, 3 SWS)
Britische Sozial- und Kulturgeschichte 1880-1914 (Aufbauseminar, 2 SWS)
Zur historischen Bedeutung materieller Dinge. Der „Material Turn“ in der Geschichtswissenschaft (Übung, 2 SWS)

WS 2018/19    

Kulturgeschichte des Deutschen Kaiserreichs 1871-1918 (Proseminar, 3 SWS)
Spiritismus um 1900 (Aufbauseminar, 2 SWS)
Rechtes Denken in der Weimarer Republik: Zentrale Texte der „Konservativen Revolution“ (Quellenlektürekurs, 2 SWS)

SS 2018     

Geschichte des Nationalsozialismus (zwei Proseminare à 3 SWS)

WS 2017/18    

Kulturgeschichte der Bundesrepublik Deutschland 1949-1990 (Proseminar, 3 SWS)
Alternative Lebensentwürfe um 1900: Die „Lebensreform“ (Proseminar, 3 SWS)
Schreibwerkstatt (Übung, 2 SWS)

SS 2017

Faschismustheorien. Geschichtswissenschaftliche Interpretationen des Nationalsozialismus und (Italo-)Faschismus (Aufbauseminar, 2 SWS)
Schreibwerkstatt (Übung, 2 SWS)
Ausstellungs- und Museumsrezensionen (Projektseminar, 2 SWS)
Die Kulturgeschichte der Menschheit im Medium des Museums (zwei Tagesexkursionen nach Lübeck)

WS 2016/17    

Soziale Milieus, Lebensstilgruppierungen und Habitusformen: Zum Wandel der Sozialstruktur nach 1945 (Proseminar, 3 SWS)
Nationalismus im 19. und 20. Jahrhundert (Proseminar, 3 SWS)
Schreibwerkstatt (Übung, 2 SWS)

SS 2014 (im Folgenden an der Univ. Marburg)    

Kulturkritik um 1900 (Proseminar – immer inkl. Propädeutik, 4 SWS)

WS 2013/14    

Nationalismus im 19. und 20. Jahrhundert (Proseminar, 4 SWS)

SS 2013    

Selbstverständnis und Mentalität des Adels in der Bundesrepublik Deutschland 1945/49 bis ca. 1975 (Übung, 2 SWS, Quellenlektüre).

Die „Konservative Revolution“ in der Weimarer Republik (zusammen mit Sebastian Haus, Übung, 2 SWS)

WS 2012/13  

Das deutsche Bürgertum im 19. Jahrhundert (Übung, 2 SWS)

SS 2012             

Kulturgeschichte als theoretische Perspektive (Übung, 2 SWS)