Mittlere und Neuere Geschichte

Dr. Julia Ellermann, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Leibnizstraße 8, Raum 118
Telefon: +49 431 880-2299
Telefax: +49 431 880-1654
jellermann@histosem.uni-kiel.de

 

Sprechstunde:

 in Elternzeit, daher wird keine Sprechstunde angeboten.

 

Wissenschaftlicher Werdegang

Geboren 1987 in Lüneburg. Von 2006 bis 2011 Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, des Öffentlichen Rechts und der Psychologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Von Juni 2009 bis Juni 20011 studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte (Prof. Dr. Olaf Mörke). Zwischen Januar 2012 und März 2015 Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Residenzstädte im Alten Reich (1300 -1800). Urbanität im integrativen und konkurrierenden Beziehungsgefüge von Herrschaft und Gemeinde". Von April bis September 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhard Fouquet). Ab Juni 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte  (Prof. Dr. Olaf Mörke).

 

Dissertation:

Zwang zur Barmherzigkeit? Ausdruck und Vermessung herrschaftlicher Spielräume im Umgang mit Armut in mecklenburgischen Residenzstädten - Eine argumentationsgeschichtliche Annäherung.

 

Arbeits- und Interessenschwerpunkte: 

Geschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit: Stadtgeschichte, insbesondere Residenzstadtforschung, Armut und Armenpolitik, politische Kultur und Normensysteme vormoderner Gesellschaften, insbesondere die Betrachtung politischer Sprachen und ihres Wandels. 

 

Veröffentlichungen

 

Herausgeberschaft

Politische Kultur im frühneuzeitlichen Europa, zus. hg. mit Dennis Hormuth und Volker Seresse. Kiel 2017.

 

Monographien

Zwang zur Barmherzigkeit? Ausdruck und Vermessung herrschaftlicher Spielräume im Umgang mit Armut in mecklenburgischen Residenzstädten (1750-1840). Eine argumentationsgeschichtliche Annährung (= Residenzenforschung. Neue Folge: Stadt und Hof, 3). Ostfildern 2016.

 

Aufsätze

hals starrige, wiederspenstige, unchristliche Bürger. Herzog und städtischer Rat zwischen Konflikt und Konsens im Umgang mit Armut, in: In der Residenzstadt. Funktionen, Medien, Formen bürgerlicher und höfischer Repräsentation, hg. von Jan Hirschbiegel und Werner Paravicini, in Zusammenarbeit mit Kurt Andermann (= Residenzenforschung. Neue Folge: Stadt und Hof, 1) Ostfildern 2014, S. 175-193.

Die allegorische Darstellung von Leben und Sterben auf dem Schlachtfeld in der illustrierten Bildpublizistik. Schlacht bei Breitenfeld als Wolbestalte PritzschSchule, in: Reichel, Maik/ Schuberth, Inger (Hrsg.): Beiträge eines wissenschaftlichen Kolloquiums der Schwedischen Lützen-Stiftung Göteborg in Zusammenarbeit mit der Stadt Lützen vom 5. bis 8. November 2009 in Lützen, hg. von Maik Reichel und Inger Schuberth. Göteborg/Lützen 2011,  S. 135-144.

Von erzürnten Vätern und aufbegehrenden Kindern Das argumentative Konzept liebender Väterlichkeit in den Konflikten zwischen Rat und Bürgerschaft im Schwerin des 17. Jahrhunderts, in:Politische Kultur im frühneuzeitlichen Europa, hg. von ders., Dennis Hormuth und Volker Seresse. Kiel 2017, S. 369-384.

 

Handbuchartikel

Institutionelle, soziale und wirtschaftliche Beziehungen von Stadt und Hof am Beispiel ratsherrlicher Kontakte. Schwerin (17. Jahrhundert), in: Handbuch "Residenzstädte im Alten Reich", Abteilung II (eingereicht).

 

Rezensionen

Mitteilungen der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Vana Talinn, Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins.