Dr. Britta-Marie Schenk

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Leibnizstraße 8, R. 108
Telefon: +49 431 880-4023
Telefax: +49 431 880-1524
schenk@histosem.uni-kiel.de

Sprechstunden im Sommersemester 2018

Nach Vereinbarung per E-Mail

Lebenslauf

Britta-Marie Schenk studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Hamburg, gefördert mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie erwarb ihren Magistertitel 2010. Von 2011 bis 2015 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg und an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Seit April 2015 arbeitet Britta-Marie Schenk an ihrem Habilitationsprojekt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Promotion

an der Universität Hamburg 2015 mit der Arbeit „Behinderung verhindern. Humangenetische Beratungspraxis in der Bundesrepublik der 1960er bis 1990er Jahre“. (Dissertation im Oktober 2014 eingereicht, Disputation im April 2015 erfolgreich bestanden).  

Habilitationsprojekt

„Ohne Unterkunft? Eine Geschichte der Obdachlosigkeit und der Obdachlosen im 19. und 20. Jahrhundert“

Das Habilitationsprojekt wird gefördert durch die Gerda-Henkel-Stiftung.

Gerda Henkel Stiftung

Forschungsschwerpunkte

Deutsche Zeitgeschichte nach 1945
Alltags- und Erfahrungsgeschichte sozialer Ungleichheiten im 19. und 20. Jahrhundert in europäischer Perspektive
Disability History im 20. Jahrhundert
Geschichte der Humangenetik und Eugenik nach 1945

Publikationen

Monographien

  • Behinderung verhindern. Humangenetische Beratungspraxis in der Bundesrepublik Deutschland (1960er bis 1990er Jahre), Frankfurt a.M./New York 2016. Zum Text
  • Das Theater der Zukunft? Theaterkritik und Reformvorstellungen des christlich-nationalen Bühnenvolksbundes in der Weimarer Republik (Kleine Schriften der Gesellschaft für Theatergeschichte, Bd. 45), Berlin 2011. Ausgezeichnet mit dem Förderpreis 2010 der Gesellschaft für Theatergeschichte e.V.

 

Herausgaben

  • Zeitgeschichte der Vorsorge. Themenheft. Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History 10 (2013) 3 (hg. zusammen mit Malte Thießen und Jan-Holger Kirsch).  

 

Artikel (Auswahl)

  • Eine Geschichte der Obdachlosigkeit im 19. und 20. Jahrhundert, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.), Gesucht! Gefunden? Alte und neue Wohnungsfragen, Bonn 2019, S. 190-202.
  • Selbstbestimmte Fortpflanzung? Behinderung und Geschlecht in der Bundesrepublik, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 70 (2019) 1/2, S. 71-87.
  • Die Grenzen der Disziplinierung. Devianzvorstellungen und Pathologisierungen in der Obdachlosenfürsorge des Deutschen Kaiserreichs, in: WerkstattGeschichte 27 (2018) 78, S. 25-37.
  • Behinderung und Humangenetik in der Stadt. Die genetische Beratungsstelle der Gesundheitsbehörde Hamburg in den 1960er- bis 1990er-Jahren, in: Alf Trojan/Rainer Fehr (Hg.): Nachhaltige StadtGesundheit Hamburg. Bestandsaufnahme und Perspektiven, München 2018, S. 76-78.  Zum Text
  • Eine Geschichte der Obdachlosigkeit im 19. und 20. Jahrhundert, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 25/26 (2018), S. 23-29. Zum Text
  • Freie Männer? Männlichkeitskonstruktionen von Hamburger Obdachlosen in den 1950er Jahren, in: Bernhard Gotto/Elke Seefried (Hg.): Männer mit "Makel". Männlichkeiten und gesellschaftlicher Wandel in der frühen Bundesrepublik (Zeitgeschichte im Gespräch, Bd. 25), München 2016, S. 62-74.
  • Janusköpfige Liberalisierung - Zur Rolle der Eltern geistig behinderter Kinder in der humangenetischen Beratung der 1960er bis 1980er Jahre, in: Gabriele Lingelbach/Anne Waldschmidt (Hg.): Kontinuitäten, Zäsuren, Brüche? Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen in der deutschen Zeitgeschichte, Frankfurt a.M. 2016, S. 166-190.
  • Bevölkerungspolitik im Kleinen: Sterilisation in der humangenetischen Beratungspraxis im Hamburger AK Barmbek, in: Thomas Etzemüller (Hg.): Vom „Volk“ zur „Population“. Interventionistische Bevölkerungspolitik in der Nachkriegszeit, Münster 2015, S. 223-240.
  • Behinderung – Genetik – Vorsorge. Sterilisationspraxis und humangenetische Beratung in der Bundesrepublik, in: Zeithistorische Forschungen 10 (2013) 3, S. 433-454.

 

Rezensionen

  • Caldwell, Peter C./Hanshew, Karrin: Germany Since 1945. Politics, Culture, and Society, London 2018, in: German Historical Institute London Bulletin XLI (2019) 2, S. 161-164.
  • Althammer, Beate: Vagabunden. Eine Geschichte von Armut, Bettel und Mobilität im Zeitalter der Industrialisierung (1815-1933), Essen 2017, in: Neue Politische Literatur 64 (2019) 3, S. 571-573.
  • Lenhard-Schramm, Niklas: Das Land Nordrhein-Westfalen und der Contergan-Skandal. Gesundheitsaufsicht und Strafjustiz in den „langen sechziger Jahren“. Göttingen 2016, in: H-Soz-Kult, 05.07.2017. Zum Text
  • Ausstellungsrezension: Die Geburt der modernen Medizin, 30.10.2013 Hamburg, in: H-Soz-Kult, 11.01.2014. Zum Text
  • Tümmers, Henning: Anerkennungskämpfe. Die Nachgeschichte der nationalsozialistischen Zwangssterilisationen in der Bundesrepublik. Göttingen 2011, in: H-Soz-Kult, 04.01.2012. Zum Text

 

Tagungsberichte

  • Infiziertes Europa. Seuchen in der Sozial- und Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, 23.03.2012 – 24.03.2012 Oldenburg, in: H-Soz-Kult, 24.04.2012. Zum Text

Presse

  • Expertenbeitrag in der Sendung "Tagesgespräch" im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2) vom 30.7.2019. Zur Sendung
  • Konsensfreudige Erstsemester?, in: Perspektiven. eMagazin für aktuelle Themen der Hochschuldidaktik. Schwerpunkt: Studieneingangsphase 1 (2019), S. 52-53. Zum Text
  • Bericht über Seminar zur Obdachlosigkeit, PERLE-Blog CAU, 20.02.2018. Zum Text
  • Meggers, Georg: Die Geschichte hilft, Gegenwart zu verstehen, in: Hempels 256 (2017), S. 28-29. Zum Text 
  • Ruske, Jennifer: Wohnungslos, aber nicht hilflos, in: unizeit vom 15.7.2017. Zum Text