Verschoben: Handlungsspielräume und Narrative in der deutsch-dänischen Grenzregion seit 1920

Aufgrund der aktuellen Corona-Ausbreitung müssen sowohl die Tagung als auch die Podiumsdiskussion am 5. und 6. Mai 2020 in Berlin verschoben werden. Wir holen das Programm im Jahr 2021 nach und informieren Sie zeitnah über den neuen Termin.

 

Tagungsleitung: Prof. Dr. Oliver Auge und Caroline E. Weber, M.A. (Abteilung für Regionalgeschichte an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel)

Tagungsort: Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, Berlin

Datum: 5./6. Mai 2020

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5. Mai 2020

Tagungseröffnung durch Prof. Dr. Oliver Auge

I. Regionales Bewusstsein und nationale Entscheidungen (Moderation Martin Krieger)

Prof. Dr. Oliver Auge (Kiel/GER)
„Eine Grenzkampfprofessur in Kiel. Die Einrichtung des Lehrstuhls für schleswig-holsteinische Geschichte an der Kieler Universität 1924.“

Prof. Dr. Steen Bo Frandsen (Sonderburg/DEN)
„Regionalismus in einer nationalen Volksabstimmung“

Caroline E. Weber (M.A.) (Kiel/GER)
„Schanddiktat“ oder „Selbstbestimmungsrecht der Völker“? Zeitgenössische Sichtweisen zu 1920 aus der Hauptstadt.

Dr. Ulrike Fleth-Barten (Odense/DEN)
„Die juristische Bedeutung des Selbstbestimmungsrechtes der Völker für die deutsch-dänischen Grenzregion nach 1920"

Diskussion

Kaffeepause

 

II. Die Minderheiten zwischen Nation-State und Kin-State (Moderation Caroline E. Weber)

Dr. Steffen Werther (Södertörn/SVE)
"Die deutsche Minderheit und der Nordische Gedanke (1930-1945)"

Prof. Dr. Hans Schultz-Hansen (Apenrade/DEN)
„Dänemarks Sicht auf die Grenze von 1920 und Positionen der dänischen Minderheit“

Prof. Dr. Martin Klatt (Sonderburg/DEN)
„Die Grenze als Thema der Minderheiten seit den Bonn-Kopenhagener Erklärungen“

Diskussion

Kleiner Imbiss und Getränke

 

19.00 Uhr: Öffentliche Podiumsdiskussion in Kooperation mit der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund: „Gemeinsam über Grenzen! Stand und Perspektiven der deutsch-dänischen Nachbarschaft“ (Moderation Steen Lorenzen)
Die Anmeldung zur Podiumsdiskussion ist hier möglich

 

Grußwort
Sabine Sütterlin-Waack, Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein

Grußwort
Friis Arne Petersen, Botschafter des Königreichs Dänemark in der Bundesrepublik

Impulsvorträge
Oliver Auge und Steen Bo Frandsen

Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer:

Martin Klatt (Grenzregionsforschung an der Süddänischen Universität Sonderburg)

Stephan Kleinschmidt (Politiker in der deutsch-dänischen Grenzregion/SP)

Anke Spoorendonk (Ministerin für Justiz, Kultur und Europa a .D./SSW)

Caroline E. Weber (Vorsitzende der Deutsch-Dänischen Gesellschaft, Historikerin)

Empfang

 

6. Mai 2020

 

III. Bürgerkrieg und Plebiszit in europäischen Grenzregionen (Moderation Steen Bo Frandsen)

Dr. Martin Göllnitz (Marburg/GER)
„Kulturkampf, Terrorismus und Sabotage. Gewaltakte in der deutsch-dänischen Grenzregion 1941 – 1945“

Prof. Dr. Tim Wilson (St. Andrews/SCO)
 „Zwischen Bürgerkrieg und Government of Ireland Act. Irland und Großbritannien um das Jahr 1920“

Dr. Andrea di Michele (Bozen/ITA)
„Die Region Tirol/Südtirol/Trentino zwischen Deutschland, Österreich und Italien 1919/1920“

Diskussion

Kaffeepause

Dr. Paul Srodecki (Kiel/GER)
„Die Region Schlesien zwischen Deutschland, Polen und der Tschechoslowakei“

Prof. Dr. Martin Krieger (Kiel/GER)
„Die deutsch-dänische Grenze und das System der kollektiven Sicherheit in Nordeuropa nach dem Ersten Weltkrieg“

Ryan Gesme (Tennessee/USA)
„The American Immigrant Community and Press Reception of the Schleswig Plebiscite“ 

Abschlussdiskussion

Mittagessen

 

Die Tagung findet in Kooperation mit der Abteilung für die Geschichte Nordeuropas der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie dem Institut for Grænseregionsforskning der Süddänischen Universität statt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Rücksprache möglich. Bitte wenden Sie sich an cweber@email.uni-kiel.de
Die Podiumsdiskussion wird gemeinsam mit der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund veranstaltet. Die Anmeldung zur Podiumsdiskussion ist hier möglich.

Eine kurze Übersicht bei H-Soz-Kult finden Sie hier