Aktuelles
Noch sind 15 Plätze frei: Am 27.1.2026 organisiert Dr. Malte Klein zusammen mit Dr. Saskia Eisenhardt (Theologische Fakultät) die interdisziplinäre Impulstagung Antisemitismus - Eine Herausforderung für Schule, Gesellschaft, Demokratie (MKTP- Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus).
Aus dem Team der Kieler Geschichtsdidaktik ist als Referentin Anna Lienau vertreten.
Weitere Referent*innen aus der Geschichtsdidaktik, Politikdidaktik und Religionspädagogik: Dr. Elizaveta Firsova-Eckert (Institut für Didaktik der Demokratie, Leibniz Universität Hannover), Dr. Hans-Christoph Goßmann (ev. Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hamburg) und Dr. Hannes Burkhardt (Educational Engineer Geschichte, Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik Europa-Universität Flensburg).
Beginn ist 16.00 Uhr.
Anmeldelink und weitere Infos finden Sie hier.
Unter dem Titel "Mehr Mut zur Demokratiebildung? Politische Bildung in Zeiten autoritärer Verheißung" wurden am 20. November in der Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin zentrale Fragen mit Bundesbildungsministerin Karin Prien, der Geschichtsdidaktikerin Lale Yildirim, der brandenburgische Landesschülersprecherin Tilda Skerra und dem Gedenkstättenleiter Axel Drecoll diskutiert.
Eine gekürzte Version des Gesprächs als Podcast finden Sie hier.
Die Vollversion als Video finden Sie hier.
Das Erasmus+ Verbundsprojekt "LETHE: (e-)Learning the invisible history of Europe through material culture" gewinnt den Open Education Award für Exellence in der Kategorie "Open Assets".
Shoutout an sa gesamte Team!
Neue Aufnahme in der Podcastreihe des SFB-Projekts "Ihr seide Gastarbeiterkinder"
Der Journalist Gerhard Kromschröder war mit seiner Investigativreportage "Als Ich Türke war" (1983) zu Gast bei der Podcastreihe des SFB-Projekts "Ihr seid Gastarbeiterkinder" durchgeführt von Prof. Dr. Lale Yildirim (CAU) und Prof. Dr. Christoph Rass (Uni Osnabrück).
Neuer Podcast gehostet von Andreas Hübner, Anna Lienau und Franziska Rein.
Die Podcast-Reihe "Die Geschichtsstunde: Didaktik im Dialog" widmet sich in Gesprächen mit Expert*innen aktuellen Themen und Forschungserkenntnissen rund um die Geschichtsdidaktik. Der Podcast erklärt neueste Konzepte und diskutiert, inwiefern diese eine Rolle spielen. Ziel des Podcasts ist außerdem, einen Bogen zur Praxis zu schlagen und zu überlegen, was diese neuen Erkenntnisse für historische Bildung und den Geschichtsunterricht bedeuten könnten.
Der Podcast ist in einer Kollaboration der Uni Kiel und der Uni Hildesheim entstanden.
Der Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte möchte auf zwei Termine im Rahmen des Kolloquiums Didaktik der Geschichte aufmerksam machen:
- 03.06.2025 Judith Ramp (Universität Bielefeld): „Rassismus(-kritik) in der Geschichtsdidaktik. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde.“
- 24.06.2025 Anja Neubert (Universität Leipzig): AlgorithMIX
Ort: Leibnizstr. 8, R. 227. Zeit: 16:15-17:45
Challenge accepted: Das Wir in der Migrationsgesellschaft
Warum begreifen wir Migration und Diversität nicht als etwas selbstverständlichen chancenreichen Teil unserer Geschichte und Gegenwart? Wie lässt sich verhindern, dass Migrant:innen und Geflüchtete für Krisen und Verunsicherungen unserer Zeit verantwortlich gemacht werden?
Teilnehmer:innen:
Dr. Noa K. Ha (Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung),
Dr. Patrice G. Poutrus (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück),
Prof. Dr. Lale Yildirim (Universität Kiel und Sonderforschungsbereich 1604)
Moderator:
Dr. Magnus Koch (Leiter Ausstellungen und Geschichte, Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung)
Zeit: 14.05. 19 Uhr
Ort: Universitätsbibliothek Osnabrück am Standort Westerberg (Nelson Mandela Platz 1, Osnabrück)
Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Ausstellung „Challenging Democracy – Von Helmut Schmidt bis heute“ statt.
WIR BRAUCHEN EURE STIMMEN! Stimmt bis zum 21. Juli unter citizenscience-wettbewerb.de für unser Projekt ab und lasst uns gemeinsam #kielerforschen!
Auf die Plätze, fertig, Ideensprint für ‚Kiel in postkolonialer Perspektive'! Ein gemeinsames Projekt der CAU Kiel, der Stadt Kiel und der Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig Holstein e.V.
Wir haben es in die nächste Runde des Citizen-Science-Wettbewerbs ‚Auf die Plätze! Citizen Science in deiner Stadt' geschafft! Gemeinsam mit euch wollen wir die koloniale Vergangenheit unserer Stadt sichtbar machen und erforschen. Kolonialismus ist nämlich kein abgeschlossenes historisches Thema, sondern hat bis heute Auswirkungen und ist überall in unserem Alltag zu finden: An Hauswänden, in Schulbüchern, in Denkmälern und in Straßennamen. Mit unserem Projekt möchten wir diese Spuren finden, sie sichtbar machen, und gemeinsam diskutieren, wie wir als Gesellschaft mit ihnen umgehen sollten.
Im Juli erwarten euch mehrere spannende Veranstaltungen und Aktionen. Damit wir aber gemeinsam koloniale Spuren in ganz Kiel erforschen können brauchen wir eure Hilfe. Gebt uns Eure Stimme und drückt uns die Daumen!
Alle Informationen zum Wettbewerb und über unsere Idee findet ihr auf citizenscience-wettbewerb.de.
Das Labor für digitale Medien und ihre Didaktik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel setzt die CAU-IQSH-Veranstaltungsreihe „#MKTP: Medienkompetenz zwischen Theorie und Praxis" ab dem 3. Mai 2023 fort – dieses Mal mit einem Fokus auf den Gesellschaftswissenschaften. Von KI über Fake News bis zur LUIGI-App - hier geht es um aktuelle Entwicklungen und konkrete Unterrichtsideen.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Am 28. und 29. Juni 2022 trafen sich über 15 Geschichtsdidaktikerinnen und Geschichtsdidaktiker im spanischen Murica um ein neues Kooperationsprojekt zu beginnen. Unter dem Titel LETHE: (e-)Learning the invisible history of Europe through material culture sollen Schulbücher erforscht und Unterrichtsmaterialien erarbeitet werden. Dabei sollen Gemeinschaften im Mittelpunkt stehen, die in der Geschichte oft unsichtbar gewesen sind, dabei allerdings die multikulturelle europäische Identität geprägt haben. Das Ziel ist es, Unterrichtsmaterialien für die Primar- und Sekundarstufe zu erarbeiten, die Lehrkräfte dabei unterstützt, Multikulturalität und Multiperspektivität im Geschichtsunterricht zu etablieren.
Das LETHE-Projekt ist eine Kooperation von 10 Institutionen aus 9 verschiedenen europäischen Ländern. Sie wird im Rahmen des Erasmus+ Programms von der Europäischen Kommission finanziert und hat eine Laufzeit von 3 Jahren.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Frisch im OpenAccess erschienen, der erste Band unserer Neuen Reihe "Think! Historically: Teaching History and the Dialogue of Disciplines": Geschichtsdidaktische Perspektive auf die 'Vormoderne': Fachwissenschaft und Fachdidaktik im Dialog.
Seit Langem wird erwartet, dass sich die Lehramtsausbildung vor allem durch eine Ausweitung von Praxisphasen im Studium verbessern lässt. An ein breites fachdidaktisches wie fachpraktisches Publikum gerichtet, versammelt der vorliegende Band konzeptionelle Beiträge und erste empirische Befunde, die sich speziell mit universitären Praxisphasen im Geschichtsstudium befassen. Einem fachspezifischen Fokus folgend, behandeln die Beiträge unter anderem das Verhältnis von Fachwissenschaft und Fachdidaktik sowie die Frage, ob ein Mehr an Praxis die Professionalisierung angehender Geschichtslehrpersonen tatsächlich unterstützt.
Der neue Band von Sebastian Barsch und Oliver Plessow ist per open access verfügbar unter https://www.lit-verlag.de/blog/detail/sCategory/110/blogArticle/31093.
Sebastian Barsch / Jörg van Norden (Hg.): Historisches Lernen und Materielle Kultur. Von Dingen und Objekten in der Geschichtsdidaktik
Im Zuge der Etablierung des »New Materialism« wird die Bedeutung von Objekten für menschliche Gesellschaften neu verhandelt. Welches Potenzial dieser Neue Materialismus für Geschichtswissenschaft und Geschichtsdidaktik hat, ist bisher nur ansatzweise ausgelotet worden, doch es scheint vielversprechend: Wenn Sachquellen nicht als passive Überreste gedeutet werden, sondern auch als Akteure der Gegenwart, wenn sie gesichertes Wissen über die Vergangenheit ermöglichen, dann sind sie in besonderem Maße geeignet, historisches Lernen zu fördern. Oder sind gegenständliche Objekte der interpretativen Willkür genauso ausgeliefert wie jede andere Quelle?
Frei verfügbar beim transcript-Verlag.
Am Ende des 2. Weltkrieges ereignete sich in der Lübecker Bucht eine humanitäre Katastrophe. Diese Geschichte wurde anlässlich des 75. Jahrestages von unseren Mitarbeitern Horst Schilling und Volker Gaul didaktisch aufgearbeitet und entführt Lehrkräfte und Lernende in die Diskussion um mögliche Wege des Erinnerns. Kostenloser Download auf der Internetseite des Landesbeauftragten für politische Bildung SH: https://www.politische-bildung.sh/images/Die_Geschichten_um_die_Cap_Arcona_Unterrichtsmaterial_SEK_I.pdf
Das Projekt „Diagnostik von sprachlichem Handeln im Geschichtsunterricht“ von Professor Sebastian Barsch und Juniorprofessorin Inger Petersen (CAU zu Kiel) wurde mit dem „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ ausgezeichnet. Weiteres gibt es hier: https://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/385-tandem-fellowship
